Susanne Frey-Kupper

 

Biographisches

 

Geboren 1958 in Baden (Kanton Aargau). Maturität Typ A, Studium Phil. I an der Universität Zürich in den Fächern Ur- und Frühgeschichte, Klassische Archäologie und Kunstgeschichte. 1987 Lizentiat mit einer Arbeit über die Fundmünzen vom dem Monte Iato aus der Zeit römischer Herrschaft (Münzstätte von Iaitas und anderer westsizilischer Städte).

1985-1989 Projekt « Münzbearbeitung Solothurn »: Bearbeitung der antiken im Kanton Solothurn aufbewahrten Fund- und Sammlungsmünzen, seit 1990 freie Mitarbeiterin der Kantonsarchäologie und der Denkmalpflege Solothurn für die numismatischen Funde.

1985 Präsidentin des Gründungsausschusses der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für Fundmünzen (SAF), Tätigkeit im Vorstand und in der Computerkommission bis 1992 und erneut ab 2003.

1991-1998 Wissenschaftliche Mitarbeiterin der schweizerischen Akademie für Geistes- und Sozialwissenschaften (SAGW) als Leiterin der Zweigstelle Lausanne des Inventars der Fundmünzen der Schweiz (IFS): Aufbau des Projektes und seiner Publikationen, Chefredaktorin der Reihe Inventar der Fundmünzen der Schweiz und des Bulletins IFS.

Zusammen mit Olivier F. Dubuis 1995 Gründung der Reihe Untersuchungen zu Numismatik und Geldgeschichte (Études de numismatique et d’histoire monétaire).

Seit 1997 Projektleiterin und wissenschaftliche Mitarbeiterin des Archäologischen Dienstes des Kantons Bern sowie seit 1998 am Site et Musée romains d’Avenches: verantwortlich für die Fundmünzen. Anleitung und Ausbildung spezialisierter Mitarbeiter.

Einführungskurse in Numismatik für angehende Restauratoren an der École supérieure d’arts appliqués du canton de Neuchâtel (ESAA) in La Chaux-de-Fonds seit 2000.

Teilnahme an zahlreichen Ausgrabungen in der Schweiz und im Ausland, Reisen in Sizilien und Unteritalien zur Aufnahme von Fundmaterial. Zusammenarbeit mit verschiedenen Institutionen, u. a. mit der Scuola Normale Superiore di Pisa (Ausgrabungen Entella) und dem Centre Ernest Babelon des CNRS in Orléans (Metallanalyen).

Ausstellungen und Mitarbeit an Ausstellungen zum Gebiet von Archäologie und Numismatik (Avenches, Bern, Entella, Lausanne, Sion, Solothurn, Winterthur, Zürich).

Ab Herbst 2003 Stipendiatin des Marie Heim-Voegtlin-Programms beim Schweizerischen Nationalfond zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (SNF) mit dem Projekt « Die antiken Fundmünzen vom Monte Iato 1971-1990. Ein Beitrag zur Geldgeschichte Westsiziliens ».

Numismatische Hauptinteressen: Auswertung von Fundmünzen im archäologischen Kontext und als Beitrag zu Fragen der Alten Geschichte. Geldproduktion und -umlauf in Rom und in den Provinzen (vor und während der Zeit der römischen Herrschaft). Die Münzen als Quelle zu Fragen der Provinzverwaltung. Formen des antiken Geldgebrauchs.

 

Veröffentlichungen

Schriftenverzeichnis (chronologisch)

Ausführlichere Angaben und ein thematisch gegliedertes Schriftenverzeichnis
sind zu finden unter www.zebre.ch

 

Nach oben

Personen