Ausführliche Angaben zu den eingearbeiteten Quellen
(in chronologischer Reihenfolge)
RVerM = Regensburg, Die Verrichtigung von der Münze (um 1310).
Die Verrichtigung von der Münz. Rechtliche Vorschriften aus der Münzstätte Regensburg. Druck: Emmerig, Hubert, Die Regensburger Münzerhausgenossenschaft im 13. und 14. Jahrhundert, in: Verhandlungen des Historischen Vereins von Oberpfalz und Regensburg 130, 1990, S. 7-170, 2 Tfn., hier S. 95-102.
Zitiert werden die Seitenzahl der Edition, dann der Paragraph und die Zeile innerhalb des Paragraphen, also Seite 96, Paragraph 1, Zeile 1-2, usw., bis Seite 101, Paragraph 41, Zeile 1-3.
ReRB = Regensburg, Runtingerbuch.
Matthäus Runtinger als Münzer in Regensburg (1392-1393). Druck: Bastian, Franz, Das Runtingerbuch 1383-1407 und verwandtes Material zum Regensburger - Südostdeutschen Handel und Münzwesen, 3 Bände (Deutsche Handelsakten des Mittelalters und der Neuzeit 6-8), Regensburg 1935-1944, hier Band 2, S.247-254.
Zitiert wird der Druck bei Bastian mit Angabe von Seite und Zeile. Die
Zeilenzählung beginnt mit der Überschrift Im 1392. jar munizzambt auf
Seite 247, auf allen weiteren Seiten jeweils mit der ersten Zeile, die dem
edierten Text entstammt.
Überschriebenes e ist durch Verwendung von normalen Umlauten (ä, ö, ü)
wiedergegeben.
WiMR = Wiener Münzrecht (um 1450).
Rechtliche Verhältnisse der Wiener Münzstätte. Aus einer Seitenstetter Handschrift. Druck in: Kaltenbaeck, J. P., Das Wiener Münzrecht vom Jahre 1450, Wien 1846.
Zitiert sind die Seitenzahlen des Drucks bei Kaltenbaeck und die Zeilen, wobei die Überschriften mitgezählt sind. Also Seite 5, Zeile 1-30; Seite 6, Zeile 1-40; Seite 7, Zeile 1-39; Seite 8, Zeile 1-37; Seite 9, Zeile 1-39; Seite 10, Zeile 1-38; Seite 11, Zeile 1-36; Seite 12, Zeile 1-34; Seite 13, Zeile 1-39; Seite 14, Zeile 1-39; Seite 15, Zeile 1-40; Seite 16, Zeile 1-30.
BayR = Bayerischer Ratschlag in Münzsachen (1457).
Druck in: Lori, J. G., Sammlung des baierischen Münzrechts I, o. O. o. J., S. 41 Nr. 46.
Zitiert wird der Druck bei Lori mit Angabe von Seite, Spalte und Zeile. Die Zeilenzählung beginnt mit dem zweispaltigen Text ohne Berücksichtigung der Überschrift. Die linke und rechte Spalte werden mit a und b bezeichnet. Die Zeilenzählung erfolgt in jeder Spalte separat.
WiNic = Wien, Nicolsburger Codex (3. Viertel 15. Jh.).
Notizen über Wechsel, Münzstätte, Hausgenossen etc. in Wien. Wiener Neustädter Handschrift in Nikolsburg. Druck in: Schalk, Karl, Wiener Münzverhältnisse im ersten Viertel des 15. Jahrhunderts, in: MIÖG 4, 1883, S. 572-606, hier S. 581-582 und 593-600.
Zitiert sind die Seitenzahlen des Drucks bei Schalk, Seite 593-600. Die
Zeilenzählung beginnt auf Seite 593 erst mit dem Textbeginn (Als hernach
geschrieben stet ...), also Zeile 1-11; weiters sind alle Zeilen gezählt,
auch solche, die nur Bemerkungen des Herausgebers enthalten. Also Seite 594:
Zeile 1-36; Seite 595, Zeile 1-46; Seite 596, Zeile 1-42; Seite 597, Zeile 1-40;
Seite 598, Zeile 1-34; Seite 599, Zeile 1-43; Seite 600, Zeile 1-30.
Die überschriebenen Buchstaben sind im Druck schlecht erkennbar und hier nur
wiedergegeben, wenn dies in Form eines Umlautes angebracht schien.
BrInv = Inventar der Münzstätte Breslau (1505 Juni 28 und später).
Inventar der Breslauer (?) Münzstätte, wie es dem Münzmeister Otto Lewtsschen übergeben wurde. Druck in: Friedensburg, Ferdinand, Schlesiens Münzgeschichte im Mittelalter. I. Urkundenbuch und Münztafeln (Codex Diplomaticus Silesiae 12), Breslau 1887, ND Leipzig 1984, S. 108, Nr. 110.
Zitiert wird der Druck bei Friedensburg mit Angabe von Seite, Spalte und Zeile. Die Zeilenzählung beginnt mit dem Textbeginn (Anno domini ...), wobei die ersten drei Zeilen, die sich über beide Spalten erstrecken, für beide Spalten gezählt werden. Somit erstreckt sich Spalte a von Zeile 1 bis 27 (Zeile 27 ist der Rückvermerk der Urkunde) und Spalte b von Zeile 4 bis 26.
KrInv = Inventar der Münzstätte Kremnitz von 1548.
Druck in: Kazimír, S., Inventár Kremnickej mincovne z roku 1548, [Inventar des Kremnitzer Münzhauses aus dem J. 1548], in: Slovenská numizmatika 6 (1980), S. 209-218. Druckvorlage war: Haus-, Hof- und Staatsarchiv Wien - Ungarische Akten II, Specialia "Königin Maria von Ungar", Fasz. 345.
Zitiert wird der Druck von Kazimír mit Angabe von Seite und Zeile. Auf Seite 209 beginn die Zeilenzählung mit dem Beginn des Quellentextes (Inventari was ...).
PrInv = Inventar der Münzstätte Prag (1578 Oktober 14).
Inventar der Münzstätte Prag, wie es nach Abtreten des Münzmeisters Hans Hardter vorgefunden und dem neuen Münzmeister Tobias Gebhart übergeben wurde. Druck in: Nohejlová, Emanuela, Inventáre mincoven: Prazské (1578), Budejovické (1611) a Jáchymovské (1649) [Die Inventare der Münzstätten in Prag (1578), Budweis (1611) und Joachimstal (1649)], in: Numismaticky Casopis 18, 1942, S. 19-31, hier S. 20-25.
Zitiert sind die Seitenzahlen des Drucks bei Nohejlová und die Zeile; auf S. 20 beginnt die Zeilenzählung mit dem Beginn des Originaltextes (Inventari was den ...) und reicht somit bis Zeile 47; Seite 21: Zeile 1-64; Seite 22: Zeile 1-64; Seite 23: Zeile 1-61; Seite 24: Zeile 1-66; Seite 25: Zeile 1-6.
EnsInv = Vorschlag für das Inventar der Münzstätte Ensisheim 1582.
Vorschlag für die Einrichtung der Münzstätte Ensisheim. Druck in: Berg, Ludwig, Münzstätte Ensisheim. Ensisheimer Inventar 1582 und Werkmeisterinstruktion, in: NZ 68 (1935), S. 95-104, hier S. 98-100.
Zitiert sind die Seitenzahlen des Drucks in der NZ und die Zeilen. Die Zeilenzählung beginnt auf Seite 98 mit der Jahreszahl 1582. Ab Seite 99 unten teilt sich der Text in zwei Spalten, die gemeinsam gezählt, aber mit a und b bezeichnet werden.
SchafInv = Inventar der Schaffhauser Münzstätte 1596.
Druck in: Bendel, M., Schaffhauser Goldschmiede des XV. u. XVI Jahrhunderts, Teil II. Auszüge aus den Akten der Stadt im Staatsarchiv Schaffhausen, in: Anzeiger für schweizerische Altertumskunde NF 38, 1936, S. 208-210, hier: S. 208, Nr. 394.
Zitiert wird der Druck bei Bendel mit Angabe von Seite und Zeile. Die Zeilenzählung beginnt mit dem Text dieser Quelle in der Zeile mit der Nr. 394.
FrInv = Inventar der Münzstätte Frankfurt am Main (1609 Dezember 22).
Inventar der Frankfurter Münzstätte, wie es dem Münzmeister Peter Arnburger übergeben wurde. Druck in: Joseph, Paul, Geräthe der Münze zu Frankfurt am Main 1609, in: Mitteilungen an die Mitglieder des Vereins für Geschichte und Alterthumskunde in Frankfurt a. M. 6, 1, 1881, S. 222-224.
Zitiert sind die Seiten und Zeilen des Drucks bei Joseph, auf Seite 222 ohne die Angaben zum Aufsatztitel, also S. 222, Zeile 1 (Freytags ...) bis Zeile 31, Seite 223 Zeile 1-35.
BudInv = Inventar der Münzstätte Budweis 1611.
Druck in: Nohejlová, Emanuela, Inventáře mincoven: Pražské (1578), Budějovické (1611) a Jáchymovské (1649), in: Numismaticky Časopis 18, 1942, S. 19-31, hier S. 25-27.
Zitiert wird der Druck von Noheilová unter Nennung von Seite und Zeile. Die Zeilenzählung beginnt auf Seite 25 mit dem Beginn des Quellentextes (Inventari und ...).
BarInv = Barby, Inventar (29. Januar 1621 und 17. März 1621).
Inventar der Münzstätte Barby. Das Inventar wurde aufgenommen im Beisein des
Sekretärs Bartholomäus Lappen am 29. Januar 1621 (linke Spalte des Drucks, hier
mit a bezeichnet). Am 17. März 1621 wurde der Bestand überprüft; dabei war der
Münzverwalter Johann Schneidler anwesend. Bei der Überprüfung wurde (nach der
Druckwiedergabe) rechts am Rand notiert, ob die aufgelisteten Gegenstände noch
vorhanden waren bzw. nun andere Stückzahlen festgestellt wurden etc. (rechte
Spalte des Drucks, hier mit b bezeichnet). In der Auswertung im Glossar ergeben
sich deshalb Doppelnennungen vorhandener Gegenstände, die aber durch die
Zeilenangabe mit a oder b erkannt werden können.
Druck in: Mehl, Manfred, Die Münzen der Grafen von Barby und Mühlingen, Hamburg
1998, S. 122-124.
Zitiert wird der Druck bei Mehl mit Angabe von Seite, Spalte und Zeile. Die Zeilenzählung beginnt auf Seite 122 mit dem Textbeginn (Uff der Müntze allhier zu Barby ...), wobei die Zeilen in den beiden Spalten immer die gleichen Zeilenangaben haben, auch wenn in der Spalte a z. B. die Zeile 4 nicht vorhanden ist, dafür aber in Spalte b. Auf der ersten Seite erstrecken sich also beide Spalten von Zeile 1 bis 41, auf der zweiten Seite von Zeile 1 bis 41 und auf der letzten Seite von Zeile 1 bis 23. Die Überschriften, die den jeweiligen Raum kennzeichnen, wie z. B. In der Essen sind ebenfalls mit einer Zeilenangabe versehen, und gehören gleichzeitig zu Spalte a und b, ebenso wie die Aufzählungen 2 Betten, 1Pfüel und 2 Küssen.
ErlNa = Erlangen, Nachlaß-Inventar (1624).
Verzeichis des im Münzhaus zu Erlangen liegenden Nachlasses der Münzmeister Georg Kellner und Georg Rüdel, Erlangen 10. / 20. März 1624. Druck in: Wintz, Hermann, und Deuerlein, Ernst, Erlangen im Spiegel der Münze. 1. Erlanger Münzen und Notgeld, Erlangen 1936, S. 283-285.
Zitiert wird der Druck bei Wintz / Deuerlein mit Angabe von Seite und Zeile. Die Zeilenzählung beginnt mit der Überschrift (Taxt). Die Seiten umfassen: S. 283: Zeile 1-33; S. 284: Zeile 1-35; S. 285: Zeile 1-17.
JoInv = Inventar der Münzstätte Joachimstal (1649).
Inventar der Münzstätte Joachimstal. Druck in: Nohejlová, Emanuela, Inventáre mincoven: Prazské (1578), Budejovické (1611) a Jáchymovské (1649) [Die Inventare der Münzstätten in Prag (1578), Budweis (1611) und Joachimstal (1649)], in: Numismaticky Casopis 18, 1942, S. 19-31.
Zitiert sind die Seitenzahlen des Drucks bei Nohejlová und die Zeile; auf S. 27 beginnt die Zeilenzählung mit dem Beginn des Originaltextes (Inventarium des Münczgezeugs ...), zählt dann alle Zeilen (auch die Zwischenüberschrift: Text) und reicht somit bis Zeile 18; Seite 28: Zeile 1-64; Seite 29: Zeile 1-65; Seite 30: Zeile 1-62; Seite 31: Zeile 1-58.
Münztechnik und Münzverwaltung in Spätmittelalter und früher Neuzeit: Übersicht