Inventar der Fundmünzen der Schweiz (IFS)

Inventaire des trouvailles monétaires suisses (ITMS)

Inventario dei ritrovamenti monetali svizzeri (IRMS)

 

Website des IFS

 

Porträt

Das Inventar der Fundmünzen der Schweiz (IFS) nahm 1992 als Institution der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (SAGW) seinen Betrieb auf. Es arbeitet als schweizerische Dokumentations- und Koordinationsstelle an der Aufnahme der Informationen zu Münzfunden aller Epochen, die in der Schweiz gemacht wurden und werden. Dazu betreibt das IFS eine zentrale Datenbank der schweizerischen Münzfunde.

Da in vielen Kantonen zumindest die neuentdeckten Fundmünzen in verschiedener Intensität vor Ort aufgenommen und zum Teil auch bearbeitet und publiziert werden, arbeitet das IFS eng mit den archäologischen Diensten sowie Museen zusammen, die in einigen Kantonen mit der Bearbeitung von Münzfunden betraut sind.

Anlässlich seines 10jährigen Jubiläums wurde das IFS evaluiert. Das Ergebnis wird im Jahresbericht 2002 der SAGW so resumiert (S. 19):

«Ein eindrücklicher Leistungsausweis ist entstanden, welcher zeigt, dass die universitär randständige, wissenschaftliche Numismatik im IFS ihren wohl wichtigsten institutionellen Ort hat. Für den Uneingeweihten überraschend und faszinierend nehmen sich die vielfältigen Bezüge der Numismatik zu zahlreichen geisteswissenschaftlichen Disziplinen aus. Bleibt zu wünschen, dass in einer Zeit, wo Interdisziplinarität und Zentrenbildung als Leitvorstellungen unbestritten sind, deren Umsetzung in der wissenschaftlichen Praxis entsprechend honoriert wird.»

Im IFS arbeiten seit März 2005 sechs Personen mit einem Gesamtpensum von 230 Stellenprozenten: Rahel C. Ackermann (Leiterin), Carol Mages, José Diaz Tabernero, Michael Nick und André Barmasse  (wissenschaftliche Mitarbeitende) sowie Véronique Meier-Ischi (administrative Mitarbeiterin).

 

 

 

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